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Lstige Paulaner
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    Immer als Hänneschen und Bärbelchen im Zoch

    Von Skandalen und Skandälchen ist die KG Löstige Paulaner in ihrer 60-jährigen Geschichte verschont geblieben. Wie kaum eine andere Gesellschaft haben die Paulaner es verstanden, aus einem kleinen Vorortverein eine große stattliche Gesellschaft zu formen. Schon die Tatsache, dass in all den Jahren lediglich fünf Präsidenten das Zepter über die Mitglieder schwangen, zeugt von Kontinuität und einem höhen Grad an Übereinstimmung. Allein der derzeit amtierende Harald Linnartz hat karnevalistisch jecke 38 Dienstjahre auf dem Buckel. Seit 1971 führt er die Geschicke der Paulaner.

    Begonnen hat die Gesellschaftsgeschichte in einer Zeit, die alles andere als rosig war: Mitten in Zeiten der Nachkriegswirren 1949 schlängelte sich wieder der Rosenmontagszug - damals als “erweiterte Kappenfahrt” - durch die Domstadt. Und in der kleinen Südstadt-Gemeinde St. Paul gleich gegenüber der Ülepooz feierten die Pfarrmitglieder des Kölner liebstes Kind - den Karneval.

    Gleich nach dem Krieg hatten sich das “Katholische Männerwerk” Dekanat Köln-Süd um Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau der Pfarrkirche St. Paul gekümmert, die von Spreng- und Brandbomben schwer beschädigt worden war. Die Männer waren sich gleich sympathisch, und es war schnell klar: Wer zusammen arbeitet, muss auch gesellige Stunden zusammen verleben. So gründete sich ein Kegelclub mit elf Mitgliedern - ein karnevalistisches Vorzeichen. Die Anregung zum Zusammenschluss war vom damaligen Pfarrobmann des katholischen Männerwerks, Willi Hartmann, gekommen - so beschreibt es die Gründungsurkunde vom 4. Januar 1949.

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